Der „Tu – es – gleich – Tipp“ zur Brustresonanz

Ein aufgerichteter und weiter Brustkorb lässt die Stimme voller und fester klingen. Oft verringert allein unsere Haltung dieses Potenzial. Folgende kurze Übung hilft der Muskulatur und der Eigenwahrnehmung.

  • Stellen Sie zunächst beide Füße parallel auf den Boden. Atmen Sie während der gesamten Übung ruhig weiter und lassen Sie Ihren Unterkiefer entspannt hängen.
  • Haken Sie Ihre Finger vor der Brust ineinander und ziehen sie auseinander.
  • Ziehen Sie die Schulterblätter hinten unten fest zusammen.
  • Halten Sie diese Spannung zweimal für ca. 10 Sekunden.

Der positive Übungseffekt steigt natürlich, wenn Sie sich täglich „brüsten“.

Soulstimme

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum farbige Sänger eine so wohltönende, klangvolle Stimme haben? Farbige Menschen haben genetisch bedingt dickere Stimmlippen. Diese erzeugen beim Schwingen einen tieferen Ton, der im Brustkorb stärker vibriert wird als hellere Töne.

Meistens verstärken ein gutes Körpergefühl, Sinn für Rhythmus und Emotionalität diesen Effekt.
Viele klangvolle Stimmen wurden von Kindheit an geübt und gefördert.
Technisch äußert sich der Klangeffekt im Vibrato. Hierbei schwanken minimal die Tonhöhe ( 0,25 – 2 Halbtöne ), die Lautstärke ( 1 – 4 dB ) und die Klangfarbe ( insbesonders beim 4., 5. und 8. Teilton ) rhythmisch beim Halten eines Tones. Beim Gospel – Gesang finden 3 – 4,5 solcher Perioden pro Sekunde statt.

Diese Töne gehen dann direkt vom Kehlkopf ins Herz und bleiben im Ohr.

Oh, happy day!